Valentin Grüner tauscht Deutschland gegen die Wildnis des südlichen Afrikas. Sein Ziel: als Wildhüter Tiere schützen und einen Beitrag zum Naturschutz leisten. Doch vor Ort stößt er auf eine Realität, die ihn zweifeln lässt. Auffangstationen, in denen Löwenbabys für Touristen gezüchtet werden und inszenierte Tiererlebnisse. Er beschließt, einen anderen Weg zu gehen. Inmitten dieser Erfahrungen ergibt sich eine Situation, die seinen weiteren Weg prägen wird: Ein wenige Tage altes Löwenbaby wird von seiner Mutter verstoßen und er steht er vor der Frage, ob er eingreifen soll. Er entscheidet sich dafür, die Löwin Sirga aufzuziehen, lebt mit ihr im Busch und versucht, ihr trotz menschlicher Nähe ein möglichst wildes Leben zu ermöglichen. Über die Jahre entsteht eine außergewöhnliche Beziehung, geprägt von Vertrauen, gegenseitigem Lernen und dem gemeinsamen Alltag in der Kalahari. Gleichzeitig wächst aus Valentins Arbeit ein umfassendes Naturschutzprojekt. Ziel ist es, alte Wanderrouten von Tierherden wiederherzustellen, Lebensräume zu verbinden und langfristig stabile Populationen zu sichern. „Löwenland“ erzählt diese Entwicklung über mehr als 15 Jahre hinweg, persönlich, ungeschönt und mit einem differenzierten Blick auf die Realität des Naturschutzes.